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Äußere Hämorrhoiden Bilder: So sehen sie aus – Stadien, Symptome und Behandlung

Äußere Hämorrhoiden Bilder schockieren meist zunächst, denn oft sind Endstadien die ersten Treffer der Suche nach Illustrationen. Zuerst sollte man erkennen, dass Hämorrhoiden eine Erkrankung sind, die viele Menschen betrifft. Sie entstehen durch erweiterte Venen unter der Haut um den Anus herum und können unangenehme Symptome wie Juckreiz, Schmerzen oder Schwellungen verursachen. Erfahren Sie wie Hämorrhoiden aussehen. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen äußere Hämorrhoiden Bilder und erklären die Stadien, Ursachen, Symptome sowie Behandlungsmöglichkeiten. Mithilfe von Illustrationen und Fotos können Sie besser erkennen, wie äußere Hämorrhoiden aussehen.

Inhaltsverzeichnis

Was sind äußere Hämorrhoiden?

Hämorrhoiden sind natürliche Gefäßpolster im Bereich des Afters, die für den Feinverschluss sorgen. Äußere Hämorrhoiden bilden sich unter der Haut um den Anus und unterscheiden sich von inneren Hämorrhoiden, die im Rektum liegen. Sie werden oft mit Analthrombosen verwechselt, bei denen Blutgerinnsel in den Venen entstehen, was zu Schwellungen führt. Typischerweise sind äußere Hämorrhoiden sichtbar und tastbar, im Gegensatz zu inneren, die zunächst unsichtbar bleiben.

Drei von vier Menschen entwickeln irgendwann Hämorrhoiden und äußere Varianten sind besonders schmerzhaft und zeigen zumeist eine Reihe von Symptomen wie Juckreiz, Druckgefühl, Blutungen und Schmerz. Folgendes Bild zeigt und unterscheidet äußere Hämorrhoiden von inneren.

äußere hämorrhoiden und innere

Bilder der Stadien von äußeren Hämorrhoiden

Äußere Hämorrhoiden werden oft in Stadien eingeteilt, ähnlich wie innere (Grad 1 bis 4). Hämorrhoiden im inneren und äußeren lassen sich einfach unterscheiden. In frühen Stadien sind sie klein und unsichtbar, in fortgeschrittenen Stadien treten sie hervor und können nicht mehr zurückgeschoben werden. Vergrößerte Hämorrhoiden wie sie in Grad 1 bis 4 eingeteilt werden, zeigen erste Symptome. Hier sind äußere Hämorrhoiden Bilder der verschiedenen Grade:

hämorrhoiden grad 1 bis 4

Grad 1: Leicht vergrößert, noch innerlich

In diesem Stadium sind die Hämorrhoiden vergrößert, aber äußerlich nicht sichtbar. Symptome sind minimal, wie leichter Juckreiz. In diesem Stadium bleiben Hämorrhoiden-Beschwerden meist sogar noch unbemerkt.

Grad 2: Vorfallend, aber zurückziehend

Die Knoten rutschen beim Pressen heraus, ziehen sich aber von selbst zurück. Äußere Hämorrhoiden zeigen sich hier als kleine Beulen, die bereits verschiedene Symptome wie Juckreiz, Nässen, kleinere Blutungen und Schmerzen verursachen können.

Grad 3: Äußerlich sichtbar, manuell zurückschiebbar

Hier sind äußere Hämorrhoiden Bilder typisch: Geschwollene, bläuliche Knoten, die deutlichere Schmerzen verursachen, ein Druckgefühl äußern aber noch manuell repositioniert werden können. Blutungen können häufiger, insbesondere durch zu starkes Pressen auftreten.

Grad 4: Dauerhaft äußerlich, nicht repositionierbar

Die Hämorrhoiden hängen dauerhaft draußen, sind schmerzhaft und können bluten. Bilder zeigen oft thrombosierte Varianten mit Blutgerinnseln.

Ursachen von äußeren Hämorrhoiden

Äußere Hämorrhoiden entstehen hauptsächlich durch erhöhten Druck im Analbereich. Häufige Ursachen sind:

  • Starkes Pressen beim Stuhlgang aufgrund von Verstopfung.
  • Ballaststoffarme Ernährung und mangelnde Flüssigkeitsaufnahme.
  • Langes Sitzen oder Stehen, Schwangerschaft oder Fettleibigkeit.
  • Heben schwerer Lasten oder chronische Erkrankungen wie Aszites.

Bewegungsmangel und eine ungesunde Lebensweise fördern die Erweiterung der Venen. So wie Hämorrhoiden entstehen, können sie auch behandelt werden.

Symptome äußerer Hämorrhoiden

Die Symptome sind oft unübersehbar:

  • Juckreiz und Brennen um den Anus.
  • Schwellungen oder tastbare Beulen, die dunkler als die umliegende Haut sind.
  • Schmerzen, besonders bei thrombosierter Form (Blutgerinnsel).
  • Blutungen: Hellrotes Blut auf Toilettenpapier oder im Stuhl.
  • Unbehagen beim Sitzen oder Gehen.

Wie sehen Hämorrhoiden aus? In Bildern erscheinen äußere Hämorrhoiden als aufgeschwollene, eher rötliche Knoten. Bläuliche Knoten deuten eher auf thrombosierte Hämorrhoiden oder auf eine Analthrombose hin. Diese kann jedoch im Stadium und Grad 4 zusätzlich auftreten. Hämorrhoiden im und Stadium 4 zeigen meist verschiedene und erhebliche Symptome.

äußere hämorrhoiden bilder

Behandlungsmöglichkeiten für äußere Hämorrhoiden

Probleme mit Hämorrhoiden sollte man nicht einfach ignorieren oder „aussitzen“. Es gibt verschiedene wirksame Behandlungsmöglichkeiten, die je nach Schweregrad einzeln oder kombiniert eingesetzt werden können.

Lebensstiländerungen: Eine ballaststoffreiche Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und regelmäßige Bewegung unterstützen eine geregelte Verdauung und beugen Verstopfung vor. So wird der Stuhlgang erleichtert und der Druck im Analbereich reduziert.

Analdehner: Medizinprodukte wie der hämorrPEN® aus PTFE sind speziell geformt, um den Druck auf die Hämorrhoidalgefäße sanft und gleichmäßig zu verringern. Dadurch können Schmerzen und andere Symptome spürbar gelindert werden.

Lokale Behandlungen: Salben, Cremes oder Zäpfchen können helfen, erste Beschwerden wie Jucken, Brennen oder Schwellungen zu lindern.

Sitzbäder: Warme Sitzbäder wirken schmerzlindernd und entspannend auf die betroffene Region. Auch eine sanfte Reinigung mit Wasser, in etwa mit einem Bidet wie sensipo statt gröberem Wischen mit eventuell trockenen Toilettenpapier können die Symptome begünstigen, da sie die Reibung reduzieren.

Medikamente: Entzündungshemmende Mittel (NSAIDs) oder rezeptfreie Schmerzmittel aus der Apotheke können bei akuten Beschwerden zusätzlich eingesetzt werden.

Minimalinvasive Verfahren: Bei stärker ausgeprägten Hämorrhoiden kommen Methoden wie Gummibandligatur, Sklerosierung oder Infrarotkoagulation infrage, um das Gewebe gezielt zu verkleinern oder zu entfernen.

Chirurgische Eingriffe: In fortgeschrittenen Stadien kann eine operative Behandlung, etwa eine Hämorrhoidektomie, notwendig sein. Vor einem solchen Eingriff erfolgt in der Regel eine ärztliche Untersuchung, beispielsweise eine Rektoskopie oder Proktoskopie, um die genaue Diagnose zu stellen.

Medizinische Versorgung in Deutschland

Invasive Behandlungen kommen bei anhaltenden Blutungen oder schweren Hämorrhoiden infrage, wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichen. Bei der Gummibandligatur wird ein dünnes Gummiband um die Basis innerer Hämorrhoiden gelegt, um den Blutfluss zu unterbrechen, wodurch das Gewebe innerhalb einer Woche abfällt.

Die Sklerotherapie, auch als Injektionstherapie bekannt, führt eine chemische Lösung direkt in das Hämorrhoidengewebe ein, das dadurch schrumpft, wobei sie schmerzfrei, aber weniger effektiv als die Ligatur ist.

Koagulationsverfahren nutzen Infrarot-, Laser- oder bipolare Energie, um kleine, blutende innere Hämorrhoiden durch Wärme zu straffen und zu verkleinern.

Bei Therapieversagen oder großen Hämorrhoiden schlägt der Arzt chirurgische Eingriffe vor. Die Hämorrhoidektomie entfernt überschüssiges Gewebe chirurgisch unter örtlicher Betäubung, Spinalanästhesie oder Vollnarkose und gilt als effektivste Methode gegen schwere Fälle.

Nach der Operation empfinden viele Patienten Unbehagen, das jedoch medikamentös gut kontrollierbar ist. Die Hämorrhoidenexzision mit Klammernaht (Stapler-Technik) stoppt den Blutfluss durch eine Naht, ist weniger schmerzhaft und ermöglicht schnellere Alltagsrückkehr. Sie birgt jedoch ein höheres Risiko für Rezidive und rektale Prolapse, bei denen Rektumteile herausragen.

Eine ausführliche Beratung beim Arzt hilft, die optimale Therapie individuell auszuwählen.

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